Sturmtief „Sabine“ zieht über Deutschland

Das Sturmtief „Sabine“ könnte Sonntag und Montag einiges Chaos anrichten. Der deutsche Wetterdienst warnt vor orkanartigen Böen mit teilweise bis zu 180 km/h. Speziell der Montagmorgen soll dabei von Verkehrsbehinderungen betroffen sein. 

Am Montagmorgen könnte es aufgrund von Sturmschäden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. (Foto: Brigipix)

Zunächst soll der Sturm schon um die Mittagszeit im Nordwesten Deutschlands wüten. Danach zieht er weiter nach Südosten und soll in der Nacht seinen Höhepunkt erreichen.

Aufgrund der Verkehrsbehinderungen empfiehlt das NRW-Schulministerium, den Unterricht ausfallen zu lassen. Auch im Berufsverkehr kann es zu Bahnverspätungen oder -ausfällen kommen. Der Flugverkehr ist ebenfalls betroffen.

„Von Hamburg und Bremen wird am Sonntag wohl nichts fliegen.“ Katja Horneffer, ZDF-Wetterexpertin

Wie kann man sich vor dem Sturm schützen?

Wer sich vor dem Sturm schützen möchte, sollte sobald nicht zwingend notwendig, das Haus nicht verlassen. Speziell Wälder sollten vermieden werden, meint das BKK. Doch auch Kellerräume sind nicht empfehlenswert, da es dort schnell zu Überflutungen kommen kann.

Des Weiteren sollte das Auto in der Garage stehengelassen werden, um es vor umstürzenden Bäumen, Ästen, Dachziegeln oder ähnlichem zu schützen, empfiehlt Christoph Hartmann, Pressesprecher der Provinzial-Versicherung Rheinland. Des Weiteren verweist er darauf, bewegliche Teile von Balkon, Terrasse oder dem Garten beiseite zu schaffen.

Nach dem Sturm sollte man Fotos von eventuell entstandenen Schäden schießen, so Hartmann. Diese dienen später als Schadensmeldung.

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